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Gold stabilisiert sich und wartet auf Richtung

2010 Juli 16

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Vom GoldMoney Dealing Desk --

Von Dienstag bis Freitag hielt sich Gold diese Woche über relativ stabil in einer Spanne zwischen 1.200 $ bis 1.220 $ pro Unze. Zumindest in US-Dollar scheint es dem gelben Metall aktuell an Richtung zu fehlen. Aufgrund der hohen Volatilität an den Währungsmärkten sanken allerdings die Goldpreise in GBP und EUR (789£/ oz und 929€/ oz beim Verfassen dieser Meldung), da der Dollar nachgab.

Am Montag notierte Gold anfangs niedriger, da die Risikoaversion nach einem ruhigen Wochenende gesunken war. Der am Montag erschienene Jahresbericht der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) wies für die letzten Monate Gold-Swaps in Höhe von 346 Tonnen auf, was bei den Analysten für unterschiedliche Reaktionen sorgte. Einige Trader sahen in diesem Aufbau eine Entwicklung, die den Goldpreis nach unten zwingen könnte, aber die meisten waren sich dahingehend einig, dass die Zahlen für ein Erwachen der Märkte in Hinblick auf Gold als Investitionsanlage sprächen. Philip Klapwijk vom GFMS sagte Reuters gegenüber: “Hier wird Gold ziemlich kreativ eingesetzt. Und in gewisser Hinsicht haben wir hier wieder eine Bestätigung, dass Gold im Finanzsystem eine zentrale Rolle spielt.“

Am Dienstag stufte die Ratingagentur Moody’s Portugal auf “A1 mit stabiler Aussicht“ herab. Für die Märkte kam diese Entscheidung nicht wirklich überraschend, sie erinnerte aber ganz allgemein wieder an die anhaltende Schuldenkrise und trieb Gold nach oben.

Die diese Woche Donnerstag veröffentlichten BIP-Zahlen Chinas fielen schwächer aus als erwartet, was auf geringeres Wachstum hindeutet. Obwohl es sich durchaus um eine Abkühlung handelt, sind die Zahlen immer noch relativ gut (10,3 % im letzten Quartal) und viele Analysten gehen davon aus, dass die Goldnachfrage in China immer noch hoch ist.

Ebenfalls am Donnerstag veröffentlichte die Philadelphia Federal Reserve Daten zum Wirtschaftklima, die schwächer als erwartet ausfielen, was signalisiert, dass es weiterer Maßnahmen bedarf, um die Erholung der US-Wirtschaft am Laufen zu halten. Normalerweise wären das positive Nachrichten für Gold, dennoch wurden diese Woche Edelmetalle verkauft, da Trader Verluste an den Aktienmärkten machten. An den Devisenmärkten fiel der Dollar gegenüber einer Reihe von Währungen, was Gold für Käufer außerhalb Amerikas günstiger machte.

Silber fiel am Montag unter 18 $/ oz, konnte sich aber schnell erholen. Den Rest der Woche über hielt es sich dann bei ca. 18,20 $.

Platin fiel am frühen Dienstag auf ein Tief bei 1.501 $/ oz, konnte jedoch im weiteren Wochenverlauf wieder in den Bereich von 1.520 $ steigen. Palladium war diese Woche relativ stabil und fiel nur leicht am Montag – im Wochenverlauf konsolidierte es dann bei 460 $/ oz.

Daten und Zitate stammen von Reuters.

Veröffentlicht durch GoldMoney
Copyright © 2010. Alle Rechte vorbehalten.
Herausgegeben von Gillian Campbell

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