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Das Gold-Silber-Verhältnis und wie man es nutzt

2010 Juli 06

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Wieviel Gold, Silber und Platin kann ich kaufen?

1000 Unzen Silber Barren

Adam Brochert schreibt --

Seit Hunderten von Jahren dienen Gold und Silber als Wertspeicher. So wie traditionelle Sparer ihr Geld zu Banken bringen, haben sich viele Edelmetallinvestoren entschieden, ihre Ersparnisse einer vertrauenswürdigen Institution wie GoldMoney anzuvertrauen . Setzt man die Preise von Gold und Silber zueinander ins Verhältnis, lassen sich interessante und lohnenswerte Information gewinnen. Das Verhältnis von Gold zu Silber (Goldpreis geteilt durch den Silberpreis) ist eine häufig benutzte Berechnung, die fähigen Edelmetallinvestoren profitable Arbitrage-Möglichkeiten eröffnen kann.

Im Chart unten finden Sie eine langfristige Berechnung des Gold-Silber-Verhältnisses.

Chart - Gold/Silver Ratio

Der Chart verschafft einen groben Überblick, in welcher Spanne sich das Verhältnis während der vergangenen drei Jahrzehnte bewegte – von einem Tiefpunkt bei 17, Anfang 1980, bis hin zu einem Spitzenstand bei 100 Anfang der 1990er Jahre. Über die letzten Jahrhunderte betrachtet, hielt sich das Verhältnis jedoch eher in der Nähe von 15:1. Das aktuelle Verhältnis ist also weit von seinem "natürlichen" historischen Stand entfernt. Obgleich Gold und Silber Geldmetalle sind, unterscheiden sie sich ein wenig in ihren Eigenschaften. Und diese Unterschiede erklären zumindest teilweise, warum sich das Preisverhältnis in letzter Zeit so volatil gestaltet.

Gold kommt zwar in vielen industriellen Bereichen zur Anwendung, doch im Vergleich zur Gesamtnachfrage ist die industriell verbrauchte Goldmenge recht niedrig. Die monetäre Nachfrage gehört hingegen zu den Haupttriebkräften des Goldpreises, denn ein großer Teil des seit jeher abgebauten Goldes (um die 160 Tonnen) wird immer noch in irgendeiner Form und Weise als Vermögen gelagert. Silber hingegen wird häufig für industrielle Anwendungen nachgefragt und dort auch verbraucht, zusätzlich wird es aufgrund seiner monetären Eigenschaften gekauft. Während die “Goldreserven” tatsächlich erwähnenswert sind, bleibt von dem seit Menschengedenken abgebauten Silber nur noch eine kleine Menge für Investitionszwecke übrig.

Das Gold-Silber-Verhältnis spiegelt also einen Mix aus monetärer Gesamtnachfrage nach Edelmetallen und der Silbernachfrage aus der Industrie wieder. Da das verfügbare Silber knapper ist als Gold und an den historischen Standards gemessen auch billiger, wird Silber im weiteren Verlauf des langfristigen Edelmetall-Bullenmarktes aller Wahrscheinlichkeit nach auch besser abschneiden als Gold. Die Nachfrage nach Geldmetallen übersteigt langsam das verfügbare Angebot und aufgrund der fehlenden oberirdischen Silbereserven trifft das ganz besonders auf Silber zu. Da Silber jedoch sensibel auf ökonomische Entwicklungen reagiert, wird es aller Voraussicht nach volatiler bleiben als Gold.

Sparer, die von den Schwankungen im Gold-Silber-Verhältnis profitieren wollen, können dabei auf zwei simple Methoden zurückgreifen. Für den normalen Investoren kann Folgendes gelten: Der beste Weg, vom langfristigen Bullenmarkt zu profitieren, ist das Erzielen eines Durchschnittspreises am Markt, indem man regelmäßig hinzukauft. Beim eigentlichen Kauf der physischen Edelmetalle (ganz gleich ob man sie anschließend persönlich in Besitz nimmt oder seine Edelmetalle sicher durch GoldMoney lagern lässt), kann man seine Entscheidung für das jeweilige Edelmetall davon abhängig machen, ob das Gold-Silber-Verhältnis gerade hoch oder niedrig liegt. Für Kunden von GoldMoney ist es zudem einfach und billig, Silber in Gold einzutauschen oder umgekehrt. Mit solch simplen Manövern lässt sich der persönliche Gewinn steigern, ohne dass das Risiko dabei deutlich stiege.

Veröffentlicht durch GoldMoney
Copyright © 2010. Alle Rechte vorbehalten.
Herausgegeben von Adam Brochert

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